Aalener Nachrichten/ IPF- und
Jagst-Zeitung
Freitag, 1. Februar 2002 / Nr. 27
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Erste Mannschaft peilt Aufstieg an
Gibt es sie noch, oder gibt es sie nicht mehr? Es gibt sie noch, die Aalener Squasher! In den letzten Jahren allerdings ist es ziemlich ruhig geworden um sie – zu ruhig. Das soll jetzt anders werden. Mit Frank Fuhrmann hat man einem Ex-Bundesligaspieler als neuen Trainer – und der will den Squash-Club Aalener Spion nach oben puschen.
Von unserem Redakteur
Heinz Vetter
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igentlich kann ja gar nichts mehr schief gehen. Die 1. Herrenmannschaft des SC Aalener Spion hat den Aufstieg in die Landesliga praktisch schon in der Tasche. Punktgleich mit dem Club Insel Stuttgart III, aber mit dem weitaus besseren Siegverhältnis und mit zwei Spielen im Rückstand liegen die Aalener mit an der Tabellenspitze der Bezirksliga B. An diesem Wochenende steht nun der vorletzte Spieltag auf dem Programm und die Gegner Aichwald und Waldstetten dürften keine Probleme bereiten. Die Aalener können also ihren Vorsprung auf vier Punkte ausbauen und am 3. März beim Heimspieltag Meisterschaft und Aufstieg feiern.
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nsgeheim träumen die „Spione“ aber bereits von noch höheren Zielen – man möchte in die Oberliga. Das könnte durchaus Wirklichkeit werden, denn seit der Verstärkung anfang Dezember durch Ex-Bundesligaspieler Frank Fuhrmann, ist ein richtiger Ruck durch den Club gegangen. Fuhrmann, der sechs Jahre lang für den Bundesligisten SC Witzenhausen (Hessen) als Nummer eins spielte, war sogar mal die Nummer zwölf in Deutschland. Auch als Trainer kann Fuhrmann einige Meriten vorweisen. Als Übungsleiter besitzt er die C-, B- und A-Lizenz, außerdem die B-Schiedsrichterlizenz, war fünf Jahre Landesverbandstrainer in Hessen, 16 Jahre Vereinstrainer des SC Witzenhausen, außerdem noch Trainer für acht Squash-Vereine in Deutschland und Kalifornien. In den USA war er insgesamt fünfeinhalb Jahre als Tennis- und Squashtrainer tätig, bis letztes Jahr sein Visum nicht verlängert wurde und er daraufhin in Aalen landete.
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uhrmann hat sich nun vorgenommen, den Aalener-Squash-Club wieder auf Vordermann zu bringen. Eine wichtige Frage für ihn ist: „Schaffen wir es, im nächsten Jahr drei Mannschaften zu melden?“ Das wäre ideal, meint er. Und durchaus möglich. Einige ältere Spieler könnte man durchaus reaktivieren. Zudem gibt es genügend Hobby-Squasher – die Courts in der Vita-sports-Anlage in Hofherrnweiler sind immer gut besetzt – sodass man auch aus diesem Potenzial schöpfen könnte.
Gerne würde er eine Jugendabteilung aufbauen, und auch eine Damenmannschaft wäre wünschenswert. „Ich möchte einfach eine Struktur in den Verein bringen, wie es sich gehört, sagt der gebürtige Stuttgarter, der übrigens seit 1. Januar beruflich sein Geld im Vita-sports als Cheftrainer der Schaffelhuber-Tennis-Academy verdient und hier den Clean-Winners-Stützpunkt betreut – den größten der insgesamt 13 in Deutschland. Und nebenbei trainiert er natürlich auch die Aalener Squasher und spielt für sie an NR. 1, zusammen mit Bernd Fehlinger, Peter van Heiss und Thomas Nagel.
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brigens: Auch die 2. Mannschaft des SC „Spion“ ist auf dem Weg nach oben. Mit drei Punkten Rückstand liet sie auf Platz zwei in der Kreisliga A und braucht ihre Aufstiegshoffnungen noch nicht zu begraben.