Aalener Nachrichten/ IPF- und
Jagst-Zeitung
Freitag, 1. Februar 2002 / Nr. 27
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Namen
und Nachrichten |
Sport-Globetrotter
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Wenn er
einem so gegenübersitzt und einen anlächelt, hat man das Gefühl: der Mann ist
grenzenloser Optimist. Einer, der was bewegen will und eine klare Vorstellung
davon hat, wie und was das sein wird. Vielleicht kommt´s daher, dass er seine
Hobbys zum Beruf machen konnte und ein paar Jahre in den USA weilte. Die Rede
ist von Frank Fuhrmann, dem neuen Trainer und Spieler Nr. 1 beim Squash-Club
Aalener Spion. Im Dezember 2001 hat er seine Zelte in Aalen aufgeschlagen,
verdient sein Geld seit Januar als Cheftrainer der Stefan Schaffelhuber
Tennis-Academy im Stützpunkt Vita-sports in Aalen und widmet sich außerdem
seinem Hobby Squash. Fuhrmanns
Sportkarriere liest sich fast wie ein Märchen. Der heute 38-Jährige,
gebürtige Stuttgarter war zuerst einmal ein hervorragender Tennisspieler, der
Squash lediglich zum Ausgleich und als reaktionsschnelles Konditionstraining
betrieb. Er wählte dann aber nicht die Laufbahn eines Tennisprofis sondern
die des Profi-Trainers – und wurde so zum Sport-Globetrotter. Inzwischen hat
er drei deutsche und zwei amerikanische Trainerausbildungen absolviert. Über
fünf Jahre arbeitete er in einem der größten Tenniscamps in Südkalifornien in
der Nähe von Los Angeles, ehe er nun wieder nach Deutschland kam und als
Cheftrainer in Aalen arbeitet. Sportlich
gesehen war Squash für Frank Fuhrmann die Disziplin, in der er die größeren
Erfolge feierte als im Tennis. Sechs Jahre spielte er in der Bundesliga für
den SC Witzenhausen (Hessen), gehörte in Deutschland von der Jugend bis zu
den Aktiven zur absoluten Spitzenklasse. Ebenso zielstrebig machte er auch im
Squash seine Trainerausbildung und erhielt dafür auch mehrere hochkarätige
Auszeichnungen, unter außerdem das „Grüne Band“ für die beste Jugendarbeit in
Deutschland. Sein Wissen und seine Erfahrung möchte er nun in den Aalener
Squash-Club einbringen und hier für neuen Aufwind sorgen. (ve) |